Träumen kann so schön sein – und so schrecklich! Ich träume sowohl am Tag als auch in der Nacht viel vor mich hin. Während meine Träume tagsüber meistens ziemlich schön sind, sind sie nachts oft genau das Gegenteil. Der Grund für die unterschiedlichen Träume ist ziemlich offensichtlich: Wenn ich wach bin, kann ich kontrollieren, wovon ich träume, wenn ich schlafe kann ich es nicht.
Dachte ich zumindest bisher immer – nun habe ich aber gelesen, dass man auch in der Nacht seine Träume beeinflussen kann. „Luzides Träumen“ oder einen „Klartraum haben“ nennt man das Ganze dann. Im Grunde geht es darum, dass du im Traum weißt, dass du träumst und es deshalb auch steuern kannst.

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Bisher war es für mich immer so, dass nachts die Schranken gefallen sind und mich in meinen Träumen all das heimgesucht hat, was ich im wachen Zustand so weit wie möglich wegignoriert habe. Deshalb beschäftige ich mich in der Nacht mit meiner Vergangenheit, mit meinen Ängsten, mit dem Tod, mit Verlust, mit Spinnen und lauter ähnlich unschönen Dingen.
Manche Menschen erinnern sich ja nie an ihre Träume – so ein Mensch bin ich definitiv nicht. Ich lebe meine Träume und zwar so, dass ich oft mit dem Gefühl aus dem Traum in den Tag starte. Alpträume sind super anstrengend und ich bin morgens oft müder als am Abend zuvor. Dass nun ab sofort mit all dem Schluss sein könnte, ist natürlich ganz wunderbar.

So, nun also zum luziden Träumen. Wie gesagt, es geht darum, im Traum zu checken, dass man nur träumt – und das kann man angeblich lernen.
Profisportler nutzen diese Art zu träumen zum Beispiel, um sich auf einen großen Wettkampf vorzubereiten. Sie kontrollieren ihren Traum so, dass sie darin ihre Sportübungen wiederholen und sich dadurch die Bewegungsabläufe tiefer in ihr Unterbewusstsein eingraben oder sie nutzen es, um ihr Selbstvertrauen aufzubauen, in dem sie immer wieder von einem gewonnen Wettkampf träumen.

Aber wie wird man zu einem Klarträumer? Es gibt unterschiedliche Methoden, aber zwei sollen ganz besonders effektiv sein. Beide funktionieren über sogenannte Autosuggestion, dabei trainierst du dein Unterbewusstsein darauf, etwas zu glauben, beispielsweise in dem du es ständig wiederholst.
So soll es angeblich schon helfen, wenn du dir jede Nacht vor dem Einschlafen immer wieder den Satz vorsagst: „Heute Nacht werde ich einen Klartraum haben.“ Wenn du diesen Satz nur oft genug wiederholst oder beim Einschlafen denkst, soll sich dein Unterbewusstsein dementsprechend auf einen Klartraum einstellen.

Eine andere Methode ist die Eselsbrücke. Wenn sich ein bestimmtes Merkmal in deinen Träumen wiederholt, kannst du dieses Merkmal als Eselsbrücke benutzen – träumst du davon, weißt du, dass du träumst. Diese Methode habe ich schon ausprobiert und bei mir funktioniert es!
Bei mir klappt es in Träumen, in denen ich fliege. Bedeutet: Ich habe mir immer wieder vorgesagt „Wenn ich fliege, weiß ich, dass ich träume“ und inzwischen weiß ich es dann wirklich!
Ich liebe es, im Traum zu fliegen! Inzwischen ist mir tatsächlich jedes Mal klar, dass ich nicht in Wirklichkeit fliegen kann (denke ich zumindest), sondern dass ich es nur träume – und dann koste ich es so gut es geht aus. Ich fliege wohin ich will und wie lange ich will. Herrlich!

Wenn du mehr Kontrolle über deine Träume haben möchtest, solltest du das luzide Träumen unbedingt mal ausprobieren. Es ist nämlich ziemlich cool, nicht nur Darsteller, sondern auch der Regisseur deiner Träume zu sein.

Hast du schon Erfahrungen mit Klarträumen gemacht? Verrate es doch hier im Kommentarbereich. Wenn du meinen Newsletter abonnierst, verpasst du nie wieder einen Artikel und erhältst außerdem das Passwort für unseren Mädels Club.

Hab großartige Träume, du Großartige!