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Glaubst du an etwas? An einen Gott? An eine Göttin? An viele Götter?
Ich glaube an etwas, aber ich könnte diesem Etwas keinen Namen geben. In meinem ganzen Leben bin ich vielleicht zwanzigmal in einer Kirche gewesen. Obwohl ich selbst keinen großen Nutzen daraus ziehe, an Gottesdiensten teilzunehmen, kann ich verstehen, dass es viele Menschen tun. Deshalb möchte ich mich heute mit dem Thema Kirche für Jugendliche beschäftigen.

Als Baby wurde ich katholisch getauft, zu meiner Konfirmation habe ich mich umtaufen lassen und bin in die Christengemeinde eingetreten. Als Konfirmation (evangelisch, neuapostolisch, apostolisch, Christengemeinschaft) oder auch Firmung (katholisch, orthodox) bezeichnet man eine feierliche Segnung, die den Übertritt ins kirchliche Erwachsenenalter markiert.
Ich muss allerdings gestehen, dass es mir beim Konfirmationsunterricht eher um die Gemeinschaft mit den anderen ging, als um die Glaubenslehre. Denn ich glaube einfach nicht im Sinne der Bibel an einen Gott. Aber ich glaube, dass es etwas gibt. Etwas, das größer ist als wir alle. Vielleicht ist es am Ende einfach das Schicksal, an das ich glaube. Ich glaube nämlich, dass jeder Mensch ein unheimlich dickes Lebensbuch hat, in dem alle seine möglichen Lebenswege vorgeschrieben sind. Unser Schicksal, sozusagen.
Dennoch entscheiden wir, wann wir wo abbiegen, wann wir welchen Weg meiden und wann ganz bewusst für die andere Richtung entscheiden. So gewinnen wir die Kontrolle über unser Schicksal.

Kirche für Jugendliche

Außer zu meinem Konfirmationsunterricht bin ich in meiner Jugend fast nie zur Kirche gegangen. Ein paar Mal zu Ostern und wenn jemand geheiratet hat, aber das war’s.
Trotzdem kann ich gut verstehen, dass einige Jungs und Mädels gerne in die Kirche gehen. Es kann gut sein, dass du dich in einer Kirchengemeinde gut aufgehoben fühlst. Dass du Antworten findest und so akzeptiert wirst, wie du bist – so sollte es in einer Kirche auf jeden Fall sein!
Wenn du dich für einen Glauben interessierst und mehr erfahren möchtest über die Kirche, kannst du zum Beispiel mit deinen Eltern darüber reden oder mit deinem Religionslehrer. Außerdem kannst du auch einfach mal in einer Kirche vorbei schauen. Keine Sorge, nur weil du beispielsweise an den Gottesdiensten teilnimmst, bedeutet das nicht automatisch, dass du der Kirche beitreten musst.

Ich habe letztens mit einer Freundin von mir über den Glauben und über ein mögliches Leben nach dem Tod gesprochen. Während sie an gar nichts glaubt, würde mich diese Sinnlosigkeit ganz wahnsinnig machen. Wenn wir eh nur auf Erden sind, um zu sterben, warum leben wir dann überhaupt?
Deshalb bin ich davon überzeugt, dass das Leben mit dem Tod nicht vorbei ist. Vielleicht wird es so sein, dass wir wiedergeboren werden. Vielleicht sitzen wir auch auf rosa Wolken und sind einfach nur glücklich. Oder aber wir leben in den Menschen weiter, die an uns denken.

Natürlich gibt es noch viel mehr Glaubensrichtungen, als die, die ich hier kurz aufgeführt habe. Es gibt das Judentum, den Hinduismus, den Buddhismus und den Islam (und viele kleine Unter-Glaubensrichtungen), aber das ist ein neues Thema.

Besuchst du eine Kirche für Jugendliche? Hast du dich schon entschieden, ob du an etwas glaubst? Dann verrate es doch direkt hier im Kommentarbereich. Wenn du meinen Newsletter abonnierst, erhältst du das Passwort für meinen Mädels Club und kannst eigene Artikel auf meinem Blog veröffentlichen.

Ganz egal, ob du an etwas glaubst und ganz egal, an was du glaubst, ich glaube, ich weiß sogar: Du bist großartig!