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Wusstest du, dass sich deine Panikattacken im Sommer verschlimmern können?

Musstest du schon einmal eine Panikattacke durchleben? Ich schon. Eine zeitlang hatte ich mit unterschiedlichen, starken Ängsten zu kämpfen und immer mal wieder endete diese Angst in Panik.
Natürlich empfindet jeder Mensch Panikattacken anders, aber einige Symptome sind ziemlich typisch für solche Angstanfälle. Zum Beispiel Kurzatmigkeit, starken Schwitzen, Zittern und Herzklopfen.

Wenn du unter Panik-Attacken leidest, weißt du, dass sie dich jeden Tag und in jedem Moment erwischen können. Dennoch kann es auch ganz bestimmte Auslöser geben, zum Beispiel Situationen, die dir generell Angst oder einfach ein ungutes Gefühl machen: Eine Ansammlung von vielen Menschen, das Fahren in der U-Bahn, eine Prüfung oder etwas anderes.
Vielleicht hast du aber auch das Gefühl, dass es nicht nur gewisse Situationen, sondern auch gewisse Umstände sind, die deine Panik steigern können. Zum Beispiel der Sommer.
Richtig gehört, der Sommer! Die Jahreszeit, die viele von uns wunderschön finden, die Jahreszeit, in der die Sonne scheint und alle ach so gut drauf sind. Genau diese Jahreszeit kann Depressionen fördern und vor allem Angstattacken auslösen.

Gründe für Panikattacken im Sommer

Die Gründe dafür sind tatsächlich recht logisch. Im Sommer tritt beispielsweise das körperliche Gefühl von Dehydration auf. Klar, wir spüren es nicht bewusst, aber wenn das Wetter so richtig schön heiß ist, dann reagieren die Systeme in unserem Körper, in dem sie sich auf eine mögliche Austrocknung einstellen. Das wiederum kann dann dazu führen, dass wir gereizter sind und dass unsere Ängste schlimmer werden.

Ein weiterer Grund ist ebenso ziemlich nachvollziehbar: Im Sommer sind wir körperlichen Symptomen ausgesetzt, die denen einer Panikattacke sehr ähnlich sind. Es ist heiß, also schwitzen wir. Die Luft ist feucht und dick, also atmen wir schneller, um uns mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen – all das passiert auch während einer Angst-Attacke.
Zudem hat die Hitze Einfluss auf unsere Herzfrequenz und erhöht sie, wie es auch bei starker Angst passiert. Die Hitze zusammen mit der Feuchtigkeit sorgt auch dafür, dass wir uns weniger gut konzentrieren können und dass unsere Energie auf einem niedrigen Level ist – ebenso wie es bei einer Depression sein kann, die wiederum oft auch verstärkte Angstmomente mit sich bringt.
Unser Gehirn ist einfach nicht in der Lage, zu erkennen, dass all diese Symptome mit dem Sommer und nicht mit der Angst in uns zu tun haben.

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich schlafe im Sommer nicht gut. Eine weitere Ursache für Panikattacken im Sommer, denn schlechter Schlaf lässt uns gereizt und unerholt in den Tag starten, wodurch unser Nervenkostüm sehr dünn ist und Angst ungehindert auf uns einwirken kann.

Such dir die Hilfe, die du brauchst, bitte

Wegen all dieser Gründe raten Experten, dass du dich und deine Panikattacken besonders im Sommer gut im Blick hast. Wenn du das Gefühl hast, das sie stärker werden oder vermehrt auftreten, solltest du etwas dagegen unternehmen und gemeinsam mit deinem Arzt oder Therapeuten eine Lösung finden, damit es dir bald wieder besser geht.

Es kann dir außerdem helfen, wenn du dir ausreichend Pausen vom Alltag gönnst und du hin und wieder, besonders dann, wenn die ersten Warnzeichen für eine Panikattacke auftauchen, deine Hände kurz in eine Schale mit Eiswasser hältst.

Natürlich kann es auch gut tun, wenn du dich mit deinen Freunden austauscht und mit ihnen darüber sprichst, wie es dir geht. Falls du das Gefühl hast, das nicht zu können, dann gibt es beispielsweise die Nummer gegen Kummer – dort kannst du jederzeit anrufen und mit Menschen reden, die dir helfen können und wollen.

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Komm gut durch den Sommer, versuche, die Sonne zu genießen und lass dich nicht von deinen Panikattacken unterkriegen!
Du bist großartig, du schaffst das!