Deine Bedürfnisse beim Sex sind sowas von wichtig! Denn ganz ehrlich, wenn dir der Sex kein Spaß macht, warum solltest du ihn dann haben?! Deshalb solltest du erstens: deine Bedürfnisse kennen und zweitens: über deine Bedürfnisse beim Sex sprechen.

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Mädels, ich weiß, es ist manchmal nicht gerade einfach, zu sagen, was wir wollen. Manchmal ist es noch nicht einmal einfach, zu wissen, was wir wollen! Aber dennoch sollten wir es tun, es sagen meine ich. Am besten, wir sagen es, wenn wir es tun. Ich finde es nämlich sehr wichtig, beim Sex Spaß und ein tolles, wunderbares Gefühl zu haben. Das klappt allerdings nur, wenn wir uns gut behandelt und gesehen fühlen. Aber sind wir mal ehrlich: Es ist nicht unbedingt einfach für andere, zu erraten oder ganz von alleine zu erkennen, was wir wollen. Wie wir berührt und geküsst werden wollen. Deshalb müssen wir es unserem Partner*in einfach sagen. Wie? Das verrät dir Mädelsschnack:

Deine Bedürfnisse beim Sex sind wichtig

 

Benutzte Hände statt Worte
Einige Mädels sprechen nicht offen über ihre Bedürfnisse beim Sex, weil sie Angst haben, ihren Liebsten oder ihre Liebste zu verletzten. Oder weil sie nicht wissen, wie sie etwas sagen sollen. Vielleicht haben sie auch Angst, die Stimmung zu ruinieren. Ich kann dich beruhigen: Du musst nicht unbedingt etwas sagen, um mitzuteilen, was du willst. Benutze dafür einfach deine Hände. Wenn dein Freund*in dich berührt und du dir wünscht, dass er*sie dich ein bisschen höher, ein bisschen tiefer, ein bisschen fester oder schneller streichelt, dann führe sein*ihre Hand einfach und zeige, was du willst.

Frage dich: Was finde ich erotisch
Nicht nur Berührungen spielen beim Sex eine Rolle, sondern auch die psychische Stimulation. Gefällt es dir, wenn dir dein Partner*in beim Geschlechtsverkehr intensiv das Gefühl gibt, geliebt zu werden oder magst du es, die Kontrolle zu übernehmen oder geführt zu werden. Beschäftige dich mit den unterschiedlichen Ebenen deiner sexuellen Bedürfnisse und teile sie dann dem anderen mit.

Mach es, wie du willst
Wenn du weder sagen noch zeigen kannst, was dir gefällt, dann kannst du es vielleicht schreiben. Verschicke sexy Nachrichten an deinen Liebste*n, in denen du klar schreibst, was du willst. Oder aber du schickst einen Brief. Auch eine gute Idee: Wenn du ein erotisches Buch liest, in dem dir eine Passage besonders gefällt, kannst du sie deinem Herzblatt vorlesen – gemeinsam könnt ihr dann das Gehörte ausprobieren. Für alle, die lieber schauen als lesen, klappt das Ganze natürlich auch mit einem Pornofilm.

Komplimente statt Kritik
Ganz klar: Sex ist eine sehr intime Sache. Wenn wir uns darauf einlassen, sind wir verletzlich – genauso wie unser Gegenüber. Deshalb versuche, Aussagen wie „mach das nicht“ zu vermeiden. Sage lieber etwas wie: „Ich möchte mehr von…“. Deine Bedürfnisse beim Sex kannst du im Übrigen auch ziemlich deutlich machen, in dem du ihn*sie währenddessen bittest, genau so weiter zu machen. Diese Form der Bestätigung gibt deinem Partner*in ganz sicher ein gutes Gefühl. Genauso, wie es ihm*ihr auch gefallen dürfte, dich zum Orgasmus zu bringen.

Biete Alternativen an
Klar, manchmal wissen wir nicht so recht, was uns gefällt. Wir wissen vielleicht nur, was uns nicht gefällt. Aber ich muss dir sagen, es ist immer gut, wenigstens eine Idee zu haben. Denn wenn du im Bett sagst, was du nicht möchtest, kann es euch beiden wirklich weiterhelfen, wenn du eine Alternative anbieten kannst. Um herauszufinden, was du für Bedürfnisse beim Sex hast, ist Selbstbefriedigung eine ziemlich gute und ziemlich angenehme Methode…

 

Eines kann ich dir versprechen: Über die Bedürfnisse beim Sex zu sprechen, ist einfach nur Übungssache. Je häufiger du es tust, um so leichter fällt es dir. Besonders, wenn du dadurch mehr Spaß beim Sex hast.
Fällt es dir leicht, über Sex und über deine sexuellen Wünsche zu sprechen? Verrate es direkt hier im Kommentarbereich (gerne auch anonym). Dann noch schnell meinen Newsletter abonnieren, schon kannst du eigene Artikel im Mädels Club veröffentlichen.

Sex sollte auf jeden Fall großartig für dich sein – denn du bist es auch!