Pickel ist echt kein schönes Wort. Also passt es irgendwie. Denn auch wenn unreine Haut überhaupt nicht schlimm und vor allem total normal ist, kann sie auch ganz schön nerven! Ich bin mir sicher, jede von uns hat mit Pickeln zu kämpfen. Besonders in der Pubertät tauchen diese lästigen Biester vermehrt im Gesicht auf. Bei einigen kann sich sogar eine Akne mit schmerzhaften Entzündungen entwickeln.

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Klar, dass wir am liebsten alles tun würden, um die Hautunreinheiten loszuwerden. Doch anstatt fröhlich an den Pickeln herumzudrücken oder fleißig Zahnpasta drauf zu schmieren, sollten wir uns damit auseinander setzen, warum sie überhaupt entstehen. Hier sind 17 Auslöser für Pickel:

Pickel haben ihre Gründe

Deine Make-up-Pinsel sind schmutzig
Mal ehrlich, wann hast du zuletzt deine Beautyblender und Rouge-Pinsel gereinigt? Ich muss zugeben, bei mir ist es schon eine ganze Weile her. Klar, den Beauty-Blender reinige ich nach jedem Benutzen kurz mit ein bisschen Wasser, aber das reicht nicht. Einmal die Woche solltest du dein Make-up-Equipment richtig reinigen, damit sich keine Bakterien darin sammeln und sich dann auf deinem Gesicht verteilen. Für den Beauty-Blender Olivenöl und Spülmittel mischen und die Mixtur ca. eine Minute in das Ei einmassieren. Danach mit Wasser auswachsen. Achtung: Ein Beautyblender hat in der Waschmaschine nix zu suchen – nach dem Waschgang ist er hin!
Die Pinsel können ebenfalls mit Seife oder Spülmittel gereinigt werden. Zum Trocknen niemals einen Föhn benutzen, das schadet den Härchen. Leg die Pinsel lieber auf ein Handtuch, dort können sie überschüssige Feuchtigkeit loswerden.

Es steckt in deinen Genen
Studien haben herausgefunden, dass 81 Prozent der Akne eher auf genetische Faktoren als auf Umweltfaktoren zurückzuführen ist. Wenn in deiner Familie Akne vermehrt auftaucht, vereinbare am besten einen Termin bei deinem Hausarzt.

Du machst Sport
Wenn wir alles richtig machen, kommen wir beim Workout ganz schön ins Schwitzen. Vermischt sich der Schweiß mit den Ölen in unseren Poren, werden diese verstopft. Verwende beim Duschen nach dem Sport Seife mit Salicylsäure, um die Poren zu reinigen.
Wenn du Pickel auf den Schultern und am Rücken hast, solltest du außerdem auf das Material deiner Sportklamotten achten. Synthetische Stoffe wie Lycra und Nylon können an der Haut reiben und so die Haut reizen.

Du bekommst deine Periode
Ich kann an meinem Gesicht erkennen, wann meine Periode kurz bevorsteht, denn ich bekomme einfach immer Pickel wenn ich meine Tage kriege. Das ist leider ganz normal und hat mit den Veränderungen in unserem Hormonhaushalt zu tun.
Aus dem gleichen Grund kann sich deine Haut auch verschlechtern, wenn du schwanger bist. Aber auch diese Veränderung wird sich voraussichtlich wieder legen, wenn sich dein Hormonhaushalt nach der Geburt des Kindes irgendwann wieder einpendelt.

Finger weg von verstopften Poren

Du kannst nicht die Finger davon lassen
Schon klar, wenn da etwas Rotes in deinem Gesicht aufleuchtet, willst du es am liebsten sofort loswerden. Doch ein Herumdrücken hilft nicht. Im Gegenteil: Mit deinen Händen kannst du Bakterien in die Wunde übertragen. Lass lieber ein*e Kosmetiker*in ran – die weiß, wie sie die Pickel schonend ausdrücken kann.

Du reagierst allergisch auf Waschmittel
Besonders Menschen mit sensibler Haut sollten ganz genau schauen, welches Waschmittel sie für ihre Kleidung verwenden. Am besten wäre eine parfümfreie Version. Trocknertücher sollten im Übrigen lieber weggelassen werden.

Es liegt am Wetter
Im Winter wird unsere Haut ganz besonders strapaziert. Die Kälte draußen und die trockene Heizungsluft in im Innern sind alles andere als gut für unsere Poren. Klimawechsel können unsere Haut zudem unter Streß setzen und Pickel verursachen.

Du schläfst zu wenig
Jep, zu wenig Schlaf kann tatsächlich ein Grund für unreine Haut sein. Denn wenn unserer Körper sich nicht genügend ausruhen kann, produziert er das Stresshormon Cortisol – und das sorgt für Ausbrüche auf der Haut.

Du bist viel auf Reisen
Die trockene Luft im Flugzeug sorgt dafür, dass unsere Haut zu wenig Öl produziert. Das Ergebnis: Pickel. Besonders auf einem Langstreckenflug solltest du dir deshalb eine feuchtigkeitsspende Creme oder sogar Maske einpacken.

Du nimmst Medikamente
Dass Drogen für schlechte Haut sorgen, sollte klar sein. Dass jedoch auch einige Medikamente Pickel als Nebenwirkung haben, wissen die wenigstens. Ein Blick auf die Beipackzettel kann sich also lohnen.

 

Deine Haut braucht Ruhe

 

Du stehst unter Stress
Super ätzend: Ausgerechnet vor einem wichtig Event, einem Bewerbungsgespräch, einem Date oder einer coolen Party sprießen plötzlich Pickel. Kein Wunder, denn auch hier gilt: Steht dein Körper unter Stress, produziert er Cortisol. Also, wenn es dir irgendwie gelingt, atme hin und wieder durch und versuche dich auch in hektischen Zeiten zu entspannen.

Deine Bettwäsche muss gewechselt werden
Bettwäsche und Handtücher sind wahre Tummelplätze für Bakterien, die es sich auf deinem Gesicht gemütlich machen wollen. Deshalb solltest du sie einmal die Woche wechseln.

Du telefonierst zu viel
Tut mir leid, dir das sagen zu müssen, aber viele oder lange Telefonate können zu Pickeln führen, besonders im Bereich der Wange. Deshalb solltest du dein Handy einmal die Woche mit Desinfektionstücher putzen und dir nach einem Gespräch, das länger ging als 15 Minuten ging, das Gesicht waschen.

Deine Ernährung bricht durch
Willst du deine Haut ändern? Dann ändere deine Ernährung. Milchprodukte, Koffein, Erdnüsse, Zucker und Soja können gegen deine Haut arbeiten. Lachs, dunkles Blattgemüse wie Grünkohl und grüner Tee hingegen sind super für deine Poren.

Produkte verstopfen deine Poren
Make-up, Cremes und Co. enthalten leider viel zu oft komedogene Inhaltsstoffe. Weil diese deine Poren verstopfen, solltest du beim Kauf darauf achten, dass keine komedogene Ingredienzien enthalten sind.

Du wäscht dich falsch
Manchmal ist weniger mehr. Es ist wichtig, dass du deine Haut von Talg, Verschmutzungen und Make-up reinigst. Allerdings solltest du dich nur morgens und abends waschen. Zu viel Reinigung kann die Haut reizen und aus ihrem natürlichen Gleichgewicht bringen.
PS: Mit Make-up schlafen zu gehen ist so ziemlich das Übelste, was du machen kannst, wenn du auf einen strahlenden Teint hoffst.

Es liegt an deiner Zahnpasta
Wenn du Pickel rund um die Mundwickel hast, könnte es daran liegen, dass du allergisch auf eine Zahnpasta reagierst. Im Übrigen: Zahnpasta auf einen Pickel zu schmieren, bringt gar nichts. Im Gegenteil: Dadurch wird deine Haut nur ausgetrocknet und in ihrer Basis gestört.

 

Hast du selbst mit schlechter Haut zu kämpfen? Dann tausche dich gerne mit anderen Mädels im Kommentarbereich aus (gerne auch anonym). Dann noch schnell meinen Newsletter abonnieren, schon kannst du eigene Artikel im Mädels Club veröffentlichen.

Ich weiß, Pickel nerven. Aber sie sind auch ganz normal und überhaupt nichts, wofür wir uns zu schämen brauchen. Also, ob porenreine Haut oder eben nicht: du bist großartig!