Erinnerst du dich noch, als Betty Taube 2014 bei „Germany’s Next Topmodel teilnahm? Betty Taube ist in der Casting-Show mit Heidi Klum auf jeden Fall aufgefallen. Nicht nur wegen ihrer wirklich super schönen Haare, sondern auch durch ihre freundliche, fröhliche Art.

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Egal, ob bei „GNTM“, auf ihrem Instagram-Account oder in TV-Shows: Betty Taube ist immer gut drauf, auch wenn sie Herausforderungen meistern und Kritik einstecken muss, ihr Lächeln verliert sie scheinbar nie (oder zumindest nur sehr selten).

Das Besondere: Betty Taube hatte nicht gerade ein einfaches Leben. Als junges Mädchen musste sie in einem Heim leben, weil sich ihre Mutter nicht mehr um sie kümmern konnte. Das Leben im Kinderheim war anstrengend, aber noch lange kein Grund für Betty, den Kopf in den Sand zu stecken. Wie sie es geschafft hat, immer das Positive im Leben zu sehen und wie sie trotz aller Hürden ihre Ziele immer erreicht, hat sie nun in ihrem neuen Buch „Lass dir Flügel wachsen  – Challenges und Abenteuer. Get Your Dreams!“ verraten. Außerdem gibt sie darin wertvolle Tipps, wie auch du das Beste aus deinem Leben herausholst.
Im Mädelsschnack-Interview erzählt Betty Taube mehr über ihren Beruf, über ihren Pilotenschein und darüber, wie sie mit schwierigen Phasen umgeht:

 

Mädelsschnack l Betty Taube Lass dir Flügel wachsen

Betty Taube: Lass dir Flügel wachsen!

 

Du hast in diesem Jahr deinen Pilotenschein gemacht. Ziemlich aufregend, echt beeindruckend und ein bisschen gruselig…
Ja, die Luftfahrt hat mich eben schon immer ganz besonders begeistert. Fliegen ist ein kleiner Kindheitstraum von mir. Beim Fliegen kann ich all meinen Süchten nachgehen: Action, Abenteuer, Adrenalin und Geschwindigkeit.

So ein Pilotenschein ist nicht mal eben so gemacht. Du hast offenbar keine Angst vor hoch gesetzten Zielen, oder?
Ein Ziel vor Augen zu haben, ist eigentlich das wichtigste dabei, wenn man sich Flügel wachsen lassen möchte. Du musst dir ganz sicher sein, was du einmal erreichen möchtest und der Rest ergibt sich dann schon von selbst.

Leider nicht immer ganz von selbst… Wie können wir unsere Ziele am besten erreichen?
Es gibt keine genaue Zauberformel dafür, aber einige hilfreiche Tipps, die den oft langwierigen und herausfordernden Weg etwas leichter machen. In meinem Buch versuche ich euch genau darin zu unterstützen.

Ist es denn in Ordnung, wenn wir auf unserem Weg zum Ziel um Hilfe bitten?
Hilfe anzunehmen ist keine Schwäche, sondern lediglich der Wille, mit allen möglichen Mitteln sein Ziel zu erreichen. Ich versuche meine Leser zu ermutigen, sich gegenseitig zu helfen. Das ist nicht nur entspannter, es macht auch noch Spaß. Vielleicht findet man ja sogar eine Person, die das gleiche Ziel ansteuert.

Ist es das, was du mit deinem Buch erreichen möchtest? Das wir uns gegenseitig unterstützen und voranbringen?
Jeder von uns hat einen Traum in sich schlummern. Wir haben nur immer keine Zeit oder sonstige Ausreden, weshalb wir diesen immer vor uns her schieben. Auch bei mir war das so und ich habe den nötigen Tritt in den Hintern gebraucht, um endlich das zu machen, was ich schon immer wollte. Mein Buch soll also ein kleiner Tritt in den Hintern sein für alle, die ihre Träumen keinen freien Lauf lassen.

In „Lass dir Flügel“ wachsen sprichst du unter anderem über deine Zeit im Heim. Magst du auch uns davon erzählen?
Ich bin mit ca. elf Jahren ins Heim gekommen. Meine Mama konnte sich nicht ausreichend um mich kümmern und deshalb beschloss das Jugendamt, mich woanders unterzubringen.

Das Leben im Heim bringt sicher viele Herausforderungen mit sich. Was waren die größten?
Die größte Herausforderung war ganz klar die Trennung von meiner Mami. Es ist schrecklich, wenn man seinen Lieblingsmenschen vielleicht einmal in drei Monaten sieht. Außerdem sind die Regeln in einer Wohngruppe sehr streng und es bleibt wenig Platz, seinen eigenen Wünschen und Gedanken Raum zu lassen.

Gibt es etwas, das du anderen auf den Weg geben möchtest, die das gleiche erleben?
Jeder ist für sich selbst verantwortlich. Diese Zeit geht vorbei… halte durch und zeige allen, wie stark du bist! Ganz klar sind in dieser Zeit Freunde dein wichtigster Halt. Auch meine Freunde sind und waren immer für mich da. Freunde sind Familie, die man sich aussuchen kann.

Wie gehst du heute mit schwierigen Phasen um?
Nicht anders als früher: Ich rede viel mit meinen Freunden und bekomme dann oft wundervolle Ratschläge. Freunde sind Balsam für die Seele.

Kleiner Themenwechsel: Du arbeitest erfolgreich im Model-Business. Das Äußere spielt da natürlich eine große Rolle, doch was macht uns wirklich schön?
Ganz klar Charakter! Wenn man einen Kackhaufen schön verpackt, dann ist es eben immer noch ein Kackhaufen. Wirklich schön zu sein bedeutet, auf sich selbst und nicht auf andere zu hören. Wenn ein Mensch Abenteuer erlebt und Erfahrungen sammelt, lernt er enorm viel über sich selbst und wird diese Lebensfreude nach außen strahlen und genau das sieht man in seinem Charakter und das ist die wahre Schönheit.

Bitte beende diesen Satz: Wir Mädels sind…
…die tollste Superkraft, die es gibt!

 


Vielen Dank liebe Betty. Für das Interview und dafür, dass du uns allen Mut machst, an unsere eigenen Ziele zu glauben.

Hast du ein großes Lebensziel, das du unbedingt erreichen möchtest? Wenn ja, dann verrate es direkt hier im Kommentarbereich. Dann noch schnell meinen Newsletter abonnieren, schon kannst du eigene Artikel im Mädels Club veröffentlichen.

Was Betty Taube bisher erreicht hat, ist wirklich großartig. Und weißt du, was noch großartig ist? Du!