Du willst mit dem Rauchen aufhören? Dann kann ich nur sagen: go for it, Girl! Es gibt nämlich absolut überhaupt gar keinen Grund zu rauchen. Nicht einen! Dennoch weiß ich, dass es nicht einfach ist, Zigaretten aufzugeben. Deshalb kommen hier 7 Tipps, die dir dabei helfen sollen.

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Cool wäre es natürlich, wenn wir nicht mit dem Rauchen aufhören müssten – weil wir einfach nie damit angefangen haben. Doch für viele von uns ist das leider Wunschdenken. Denn obwohl Rauchen echt ungesund für uns ist und außerdem eine ganze Menge Geld kostet, können einige der Versuchung dennoch nicht widerstehen. Das Problem: Wenn du erst einmal regelmäßig an einer Zigarette ziehst, dann wird es ruckzuck ziemlich schwer, es wieder sein zu lassen. Glaub mir, ich weiß, wovon ich rede. Ich habe mit 13 angefangen zu rauchen. Das war echt nicht schön und auch nicht sexy. Irgendwann war es so weit, dass ich eine Schachtel am Tag geraucht habe. Sogar abends im Bett habe ich geraucht – widerlich! Zum Glück habe ich der Sucht mit 22 Jahren den Kampf angesagt und seither nie wieder an einer Zigarette gezogen. Ich bin also rauchfrei, yeah! Wie ich das geschafft habe? Unter anderem mit diesen 7 Tipps:

Mit dem Rauchen aufhören – mit diesen Tipps klappt’s

Mach dir einen Plan
Spontan mit dem Rauchen aufhören? Einigen mag das gelingen, andere jedoch brauchen einen festen Plan. Also, hole dein Kalender raus und suche dir ein Datum aus, das irgendwann zwischen heute und zehn Tage später liegt. Herzlichen Glückwunsch: Dies ist dein erster rauchfreier Tag.

Starte nicht am Wochenende
Keine Ahnung, wie es dir geht, aber ich habe vor allem geraucht, wenn ich auch etwas getrunken hatte. Vielleicht bist du noch gar nicht im Alter, in dem du Alkohol trinken darfst. Aber vielleicht hält dich das auch nicht davon ab, dennoch zu trinken. So oder so: Wenn du am Wochenende auf Partys Alkohol trinkst, dann würde ich dir raten, an einem Montag deine letzte Zigarette zu rauchen. So kannst du dich bereits ein paar Tage an das Nichtrauchen gewöhnen, ehe du einer Extrem-Situation ausgesetzt bist.

Übe ein bisschen
Es kann echt schwer sein, mit dem Rauchen aufzuhören. Nicht nur, weil es eine Sucht ist, sondern auch, weil das Rauchen eine Art Beschäftigung ist. Deshalb habe ich besonders in Situationen gequalmt, in denen ich mich entweder unwohl fühlte oder mich gelangweilt habe. Beispielsweise beim Warten auf den Bus. Kein Wunder, dass es sich echt komisch anfühlt, plötzlich in solchen Alltagsmomente keine Zigarette mehr in der Hand zu haben. Damit die Umstellung nicht ganz so groß ist, kannst du üben. Gehe immer mal wieder bewusst ohne deine Schachtel Zigaretten aus dem Haus. Du wirst sehen: Es fühlt sich vielleicht komisch an, aber du wirst klar kommen, versprochen.

Endlich Nichtraucher – du schaffst es!

Guck dir das Elend an
Okay, zugegeben: Dieser Tipp ist ziemlich widerlich, aber effektiv. Mache dir nicht nur klar, welche Konsequenzen das Rauchen auf dich, deine Gesundheit und deinen Körper hat, sondern schau dir an, was du so verqualmst. Wirf deine Zigarettenstummel für eine Woche nicht in den Mülleimer. Stattdessen sammelst du die Dinger und bewahrst sie in einem Glas auf. So kannst du das Elend nicht nur sehen, sondern auch riechen. Diese abschreckende Methode kann echt helfen.

Finde einen Partner
Nichtraucher sein macht zu zweit gleich doppelt so viel Spaß. Vielleicht hast du ja einen Freund oder eine Freundin, die ebenfalls mit dem Rauchen aufhören möchten? Tut euch zusammen und geht beispielsweise gemeinsam essen, wenn ihr den ersten rauchfreien Monat hinter euch habt. Generell gilt: Je mehr Menschen von deinem Vorhaben wissen, umso schwerer wird es dir fallen, es nicht durchzuziehen. Also, verbreite die gute Nachricht von deiner Nichtraucher-Zukunft.

Belohne dich
Ehrlich gesagt, klappte es bei mir nicht, dass eingesparte Geld für die Kippen auf Dauer zu sparen. Aber zumindest im ersten Monat kann es hinhauen. Wie viele Schachteln kaufst du in der Woche? Wie viel kostet eine Schachtel? Rechne dir aus, was du durchs Nichtrauchen sparst und lege das Geld beiseite. Nach einem Monat kannst du dir davon etwas Schönes gönnen (und nicht schummeln – Kippen sind nicht schön!). Du könntest shoppen gehen, dir ein cooles PC-Game holen. Oder aber du tust etwas für deine Gesundheit. Jetzt, wo du kein Raucher mehr bist, freut sich dein Körper über die neue Situation. Mit einer schönen Massage kannst du diese neue Lebensphase perfekt einläuten.

Tu dir und deiner Gesundheit etwas Gutes

Gründe Rituale
Manchmal sind die Entzugserscheinungen schwer auszuhalten. Deinem Körper fehlt das Nikotin, so absurd es ist. Besonders, wenn die Sucht in einigen Moment voll einschlägt. Wenn der Drang übermächtig wird und du unbedingt eine rauchen möchtest, dann hilft also nur ein Gegenmittel. Mein Tipp: Kippe ein Glas Wasser auf Ex. Es klingt simpel, aber solche Rituale können dir dabei helfen, dem akuten Suchtanfall zu überwinden.

 

Wenn du mit dem Rauchen aufhören möchtest, helfen natürlich auch Nikotinpflaster und ähnlicher Kram. Ich habe das ehrlich gesagt noch nie ausprobiert. Deshalb kann ich dir dazu keine Tipps geben.
Ich wünsche dir viel Erfolg! Es ist cool, dass du dir das Nichtrauchen vornimmst – und deshalb kannst du es auch schaffen!

Hast du noch Fragen zum Thema „Mit dem Rauchen aufhören“? Dann stelle sie direkt hier im Kommentarbereich (gerne auch anonym). Dann noch schnell meinen Newsletter abonnieren, fertig.

Vielleicht fühlt es sich so an, aber Rauchen ist nicht großartig. Aber du bist es!

Alles Liebe, deine Isi von Mädelsschnack