Ich bin ein riesiger Fan von Busy Philipps! Nicht nur, weil sie in Kult-Serien wie „Dawson’s Creek“ und in Mega-Movies wie „I Feel Pretty“ mitgespielt hat, sondern weil sie einfach herrlich ehrlich ist und auf ihrem Instagram-Account nicht nur sich selbst, sondern Female-Empowering feiert!

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Ich liebe es, mich durch die Insta-Stories von Busy Philipps zu klicken. Sie spricht darin über alles mögliche, über ihren Body, ihr Selbstbewusstsein, über Panikattacken, über Pickel, einfach über die allgemeinen Tücken des Alltags. Tücken, die wir alle kennen! Deshalb finde ich Busy Philipps so cool. Sie ist einfach wie sie ist – ziemlich großartig!

Im Interview mit Mädelsschnack hat Busy Philipps nun verraten, seit wann sie selbst weiß, dass sie großartig ist und wie wir alle lernen können, netter zu anderen und zu uns selbst zu sein.
Außerdem plaudert sie über ihre neue Show „Busy Tonight“ (dienstags-freitags, 23.35 Uhr, E! Entertainment). Natürlich habe ich mir schon einige Folgen der Sendung angesehen – und echt Spaß dabei gehabt! Denn wenn Busy in ihrer Show „Busy Tonight“ Gäste wie Julia Roberts, Vanessa Hudgens und Kim Kardashian zu Besuch hat, ist es, als könnte man gute Freunde heimlich bei ihren Gesprächen belauschen. Statt lahmen Interviews gibt es ungezwungene Unterhaltungen, die voller Komplimente und Female-Empowering stecken. Herrlich!

 

Busy, findest du nicht auch, dass wir alle auch im wahren Leben so miteinander umgehen sollten – einfach netter, ehrlicher und positiver?
Absolut! Ich glaube, dass sich viel verändern würde, wenn wir alle ein bisschen freundlicher miteinander umgehen würden. Es würde uns Menschen definitiv stärken, wenn wir netter zueinander wären. Denn schon ein paar gut gemeinte Worte können helfen, Ängste zu besänftigen oder Frustration abzubauen.

Das klappt im Übrigen auch, wenn wir nicht nur netter anderen Menschen, sondern auch uns selbst gegenüber sind…
Auf jeden Fall. Allerdings müssen wir das oft erst lernen. Leider gibt es nicht den einen bestimmten Weg, wie wir mehr Selbstliebe erlernen, aber es gibt sie. Bei mir spielte das Alter eine große Rolle – erst in den Dreißigern habe ich wirklich gelernt, mich voll und ganz zu akzeptieren.

Was genau hatte sich den in deinen Dreißigern verändert?
Ich habe beispielsweise gelernt, Komplimente anzunehmen. Wir sollten versuchen, den Komplimenten anderer Glauben zu schenken anstatt beschämt darüber zu sein, wenn uns jemand sagt, wir wären gut in unserem Job oder eine tolle Person. Wenn wir die Komplimente nicht nur annehmen, sondern auch glauben, stärkt das enorm das Selbstbewusstsein.

In deinem Buch „This Will Only Hurt a Little“ schreibst du unter anderem darüber, dass du in deiner Jugend Probleme mit dem eigenen Selbstbewusstsein hattest…
Genau. Ich erinnere mich auch noch sehr gut an meine Jugendjahre. Diese Zeit war nicht einfach für mich und ich dachte lange, ich wäre mit meinen Gefühlen alleine. Aus diesem Grund habe ich das Buch geschrieben: Ich möchte zeigen, dass wir nicht alleine sind mit unseren Empfindungen.

Also glaubst du, dass es hilft, wenn wir uns austauschen und über unsere Erfahrungen sprechen?
Ja, ich da bin ich mir zu Hundertprozent sicher! Wir haben oft das Gefühl, Außenseiter zu sein, die einzigen zu sein, die sich komisch, irgendwie anders fühlen. Aber so ist es nicht. Nur wenn wir uns austauschen erfahren wir, dass sich andere ganz genauso fühlen. Selbst die, von denen wir es zunächst gar nicht denken. Beispielsweise Mädels, die scheinbar alles haben, die super aussehen und beliebt sind und in der Schule und im Sport richtig was draufhaben, fühlen sich oft unsicher und nicht gesehen. Wir haben alle so viel mehr gemeinsam als wir glauben. Wenn wir das wissen, können wir uns gegenseitig viel besser unterstützen!

Wenn du könntest, was würdest du deinem Teenager-Ich mit auf den Weg geben?
Oh, da fallen mir viele Dinge ein. Wenn ich mich für etwas entscheiden müsste, dann vielleicht dafür: Es geht vorbei! Damals fühlte sich eine Trennung oder ein Streit mit der Freundin an wie das Ende der Welt. Aber weißt du was: Nur das Ende der Welt ist wirklich das Ende der Welt!

 




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Ich finde, Busy hat recht. Wir sollten erstens: Komplimente ab sofort glauben. Und zweitens: Mehr nette Worte in die Welt hinausplaudern. Das wäre ziemlich großartig! Du bist im Übrigen mehr als nur ziemlich großartig. Du bist großartig, großartig!