Transgender: Transsexualität ist keine psychische Krankheit!

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Das wurde aber auch Zeit: Transgender gelten endlich nicht mehr als psychisch krank – und das sogar ganz offiziell!

Eigentlich sollte es keine Rolle spielen, ob wir Männlein oder Weiblein sind, ob wir es einfach nicht so richtig wissen oder ob es uns egal ist – aber es spielt eben doch eine Rolle. Was bedeutet, dass all jene Menschen, die ein wenig anders ticken als die Allgemeinheit, es manchmal ziemlich schwer haben.
Transgender beispielsweise, also Menschen, die das Gefühl haben, in einem falschen Körper und mit dem falschen Geschlecht zur Welt gekommen zu sein.
Vor einiger Zeit hat Lena auf Mädelsschnack verraten, wie hart und manchmal wirklich schmerzhaft das Leben sein kann, wenn du ein Transgender-Mensch bist. Das fängt bereits bei Kleinigkeiten an: Warum beispielsweise erkennt mein PC-Schreibsystem das Wort Transgender nicht?!

Aber natürlich gibt es auch noch schwierigere Situationen: Wenn du ein Mädel bist, aber den Namen eines Jungen trägst. Wenn du auf Klassenfahrt bei den anderen Jungs schlafen möchtest, aber dir fehlt der Penis als Eintrittskarte…
Ich kann mir nicht vorstellen, wie schwer es sein muss, durchs Leben zu kommen, wenn einem einfach alles schwer gemacht wird.
Besonders, weil Transgender zudem auch noch damit leben müssen, dass einige Menschen sie nicht verstehen und deshalb verurteilen. Sowohl in der Gesellschaft als auch ganz offiziell gelten Transgender als verrückt, als psychisch gestört. Bis jetzt, denn ab sofort sieht es anders aus!

Transgender sind nicht psychisch krank!

Es gibt eine sogenannte ICD (englisch: International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems). Die internationale Klassifikation von Krankheiten legt fest, in welche Bereiche gesundheitliche Probleme fallen. Bisher wurde Transsexualität dort immer unter den „psychischen und Verhaltensstörungen“ oder aber „Störung der Geschlechtsidentität“ aufgeführt.

Nun gab die WHO (englisch: World Health Organization) bekannte, dass Transsexualität zukünftig unter „sexueller Gesundheitszutand“ und als „Geschlechtsinkongruenz“ gelistet wird. Das bedeutet, es wurde anerkannt, dass es nicht mehr nur noch eindeutig weiblich und männlich gibt.

Die neue Krankheitsklassifizierung tritt erst 2022 in Kraft, aber das Vorhaben und Festlegen dieser Änderung ist ein erster, dringend notwendiger Schritt! Was denkst du darüber? Verrate es im Kommentarbereich. Wenn du magst, abonniere meinen Newsletter, dann erhältst du das Passwort zu unserem Mädels Club.

Ich finde die neue Klassifizierung großartig, ich finde Transgender großartig und ich finde dich großartig!

 

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