Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich überlege mir tatsächlich jeden Dezember ein paar gute Vorsätze, die ich im neuen Jahr unbedingt einhalten möchte. Klappt in der Regel nicht… Im Februar sind die guten Vorsätze meist schon wieder vergessen.

Aber dieses Jahr soll es anders werden! Wird es auch. Nicht, weil ich mich auf einmal geändert habe und plötzlich total diszipliniert bin, sondern weil sich meine Vorsätze geändert haben. Während ich mir bisher immer Dinge wie „mehr Sport“, „weniger Fastfood“, „mehr Lesen“, „weniger Fernsehen“ vorgenommen habe, soll es 2018 nicht darum gehen, mich einzuschränken und zu maßregeln, sondern darum, mir selbst Gutes zu tun.

Klingt einfacher als es ist. Zumindest für mich. Ich habe nämlich oft Schwierigkeiten damit, auf mich zu achten und mir Gutes zu tun. Aber das gehört ja nun schon bald der Vergangenheit an – ich bin nämlich höchst optimistisch und glaube, dass es meine guten Vorsätze fürs neue Jahr vielleicht sogar noch bis ins nächste schaffen.

Die guten Vorsätze fürs neue Jahr 2018:

Mutiger werden

  • Bist du mutig? Ich eher nicht. Ich bin recht zurückhaltend und schaue mir das Geschehen oft vom Beckenrand an (wie Rapper Dendemann in „Nichtschwimmer“). Aber für 2018 habe ich mir vorgenommen, mich häufiger mal etwas zu trauen. Ob ich auf einer Party mit fremden Leuten spreche und dadurch vielleicht sogar neue Freundschaften schließe, eine Vogelspinne streichle (niemals!) oder ein neues Buch bei einem Verlag einsende. Egal was, Hauptsache, es macht mir Muffesausen

An mich glauben

  • Ich kann das nicht. Ich bin nicht gut genug. Ich krieg’ das nicht hin. Jep, solche Sätze laufen oft in Dauerschleife in meinem Kopf. Bis jetzt! Denn laut meinen Vorsätzen für 2018 denke ich zukünftig eher so: Ich bekomme das hin. Das schaffe ich schon. Ich bin gut und großartig sowieso!

Auf mein Bauchgefühl hören

  • Kennst du das: Du lässt dich auf Dinge ein, die sich von vornherein nicht gut anfühlen? Mir passiert das. Meist ist es nichts Dramatisches, vielleicht eine Party, auf die ich gar nicht möchte, aber am Ende trotzdem gehe. Klar, manchmal kann daraus etwas Tolles werden, manchmal eben auch nicht. So oder so, ich möchte ab sofort mehr auf mein Bauchgefühl hören. Und, ganz wichtig, auch danach entscheiden. Die Meinung anderer ist ab sofort nur noch zweitrangig.

Mich nicht unter Druck setzen

  • Manchmal merke ich, dass ich total gestresst bin. Ich fühle mich unter Leistungsdruck oder habe das Gefühl, alles und jeden zufriedenstellen zu müssen. Dabei sind es meist gar nicht die anderen, die diese Erwartung an mich haben. Das bin ich. Damit soll jetzt Schluss sein. Im neuen Jahr ist es total okay, wenn ich mal etwas nicht schaffe, jemanden enttäusche oder einfach mal nicht perfekt bin.

Selbstbewusster werden

  • Statt mich selbst zu kritisieren werde ich mich im Jahr 2018 häufiger mal loben. Es tut gut, wenn man ein Kompliment hört. Selbst dann, wenn man es nicht von anderen, sondern von sich selbst bekommt!

 

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr auch gute Vorsätze fürs neue Jahr? Wenn ja, welche? Verratet sie mir doch in den Kommentaren. Wenn ihr den Newsletter abonniert, dann bekommt ihr ab sofort wöchentlich E-Mail-Post von mir und erhaltet außerdem das Passwort zu unserem Mädels Club.

Ich habe noch einen guten Vorsatz, an den wir Mädels uns alle im Jahr 2018 halten sollten: Wir sollten immer daran denken, dass wir großartig sind!